Kirchweyhe, Die Rechte und Gegenproteste

Am Samstag, den 11.05.2013, versuchte die Partei „Die Rechte“ einen Demonstrationszug durch Kirchweyhe abzuhalten, welches nur unter massiver Verspätungen und dem Räumen einer Blockade unter Gewaltanwendung erreicht werden konnte. Die lediglich 40 angereisten Anhänger vom Parteichef Christian Worch wurden hierbei zunächst am Bahngleis gekesselt, da dieser von gut 150 Antifaschist_innen blockiert wurde. Die Polizei lies daraufhin jedoch den Bahnverkehr stilllegen, um so die Nazis über die Gleise zur Personenkontrolle auf den gegenüberliegenden Parkplatz leiten zu können. Die etwa 30 Meter entfernte zweite Blockade von etwa 25 Antifaschist_innen auf der direkten Demonstrationsroute der Nazis konnte erst nach hohem Zeitaufwand und unter dem Einsatz von „Zwang“, wie es die Polizei gerne nennt, um 13.20 Uhr geräumt werden. Der bürgerliche Protest auf dem Bahnhofsvorplatz mit geschätzten 300-400 Teilnehmer_innen kam nicht über gelegentliche Sprechchöre, dem Verteilen von Luftballons und dem Abspielen diverser Lieder hinaus. Gegen 15.45 traten die Nazis schließlich die Heimreise an.

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